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Ethik und Qualität
Die ethischen Richtlinien unseres Berufsverbands basieren auf dem „Code of Conduct“ der ETCMA (European Traditionel Chinese Medicine Association). Sie definieren detailliert die Pflichten gegenüber den Patienten, gesetzliche Verpflichtungen, kommerzielle Verpflichtungen, die Beziehungen zu Berufskollegen, anderen Fachdisziplinen oder Ärzten und vieles mehr.

Sie entsprechen meinem Verständnis einer seriösen Berufsausübung und sollen meinen Berufsalltag widerspiegeln. Kernpunkte dieser Richtlinien sind:

Die Sorgfaltspflicht - Darunter fällt unter anderen, dass
  • der TCM-Therapeut aufmerksam zuhört und den Inhalt des Gesprächs vertraulich behandelt
  • die Untersuchungsergebnisse so klar wie möglich erklärt werden und sichergestellt wird, dass sie verstanden werden
  • über die Art und den Zweck der vorgeschlagenen Behandlung klar informiert wird
  • genaue Aufzeichnungen stattfinden über die Behandlung, erteilte Ratschläge, Abklärungen, getroffene Entscheidungen etc.
  • auch andere Formen medizinischer Behandlung vorgeschlagen werden, wenn TCM nicht länger die geeignetste Methode zu sein scheint

Gesetzliche Verpflichtungen wie die Patienteneinwilligung:

  • der TCM-Therapeut ist verpflichtet, dem Patienten das Verfahren und die Behandlung, welche er anwenden will, zu erklären. Der Patient ist berechtigt, den Rat anzunehmen oder auszuschlagen. Das Einholen der Zustimmung darf nicht an Empfangspersonal oder einen unqualifizierten Assistenten delegiert werden.
  • Patientendaten müssen von Gesetzes wegen mindestens 10 Jahre lang ab dem letzten Kontakt aufbewahrt werden.

Fortgesetzte Weiterbildung:

  • Der TCM-Therapeut muss sein Fachwissen und seine Behandlungstechniken durch das Absolvieren von jährlichen Weiterbildungsstunden auffrischen. Hierzu existiert ein Weiterbildungsreglement des TCM Fachverbands Schweiz.

Vorschriften bezüglich der Werbung:

  • Werbung darf keine Heilversprechen abgeben
  • Preisreduktionen bis zu max. 20 % dürfen im Rahmen von Werbeaktionen max. über 14 Tage pro Jahr und ausschliesslich für Erstbehandlungen stattfinden
  • Publizierte Gratisbehandlungen sind zu unterlassen. Möglich sind Gratisinformationen bis zu 20 Minuten.

Was ich persönlich tunlichst vermeide:
Ich halte das grossflächige Verteilen von Flyern – meist verbunden mit Gutscheinen –für unprofessionell und umweltschädigend. Es entspricht ebenso wenig meiner Vorstellung von seriöser Medizin wie das Ansprechen von Passanten vor Einkaufszentren oder auf öffentlichen Plätzen.

Zu Beginn einer Behandlung wird das weitere Vorgehen besprochen und in der Regel werden 3 bis 5 Folgetermine vereinbart. Die Vergabe von 10 oder sogar mehr Terminen gleich zu Beginn einer Behandlung erfolgt nur auf Wunsch des Patienten.